Langbögen, Recurvebögen
Langbogen (Laminat)
Der Langbogen ist der wohl bekannteste Bogen des Mittelalters. Der manngroße Bogen wurde meist von den Engländern und anderen eingesetzt und zeichnete sich vor allem durch die Reichweite aus. Im traditionellen Bogenschießen ist der Langbogen noch heute ein weit verbreitetes Sportgerät. Im Gegensatz zu den früheren Hölzern Eiben und Ulme, gibt es heutzutage modernere Materialien, die den Langbogen robuster und wurfstärker machen und unempfindlich sind gegen Feuchtigkeit und Frost, dem sogenannten Laminatbogen.
Bei dieser Art von Bogen werden mehrere Schichten Holz zu einem Vollholz-Bogen verleimt. Bei der Auswahl der Hölzer für die einzelnen Schichten werden die spezifischen Holzeigenschaften dahingehend berücksichtigt, wie sie für die jeweilige Belastung geeignet sind. Diese Bögen sind aufgrund ihrer Laminierung besonders witterungsbeständig und werden aus diesem Grund von uns bevorzugt bei schlechtem Wetter oder anderen unvorteilhaften Witterungsbedingungen eingesetzt.
Recurve (Laminat)
Bei dem Recurvebogen sind die Wurfarme im Gegensatz zum Langbogen stark nach vorne in die Richtung des Ziels gebogen. Nach einem Schuss liegt die Sehne auf den Wurfarmen auf. Dadurch wird die restliche Schuss-Energie in den Bogen abgeleitet und der Bogen schwingt nicht nach. Hierdurch kann ein ruhiger Schuss durchgeführt werden. Die Recurvebögen speichern in ihren Wurfarmen mehr Energie und haben daher einen höheren Wirkungsgrad als Flachbogen und Langbogen. Bei dieser Art von Bogen werden ebenso mehrere Schichten Holz zu einem Vollholz-Bogen verleimt. Bei der Auswahl der Hölzer für die einzelnen Schichten werden die spezifischen Holzeigenschaften dahingehend berücksichtigt, wie sie für die jeweilige Belastung geeignet sind. Diese Bögen sind aufgrund ihrer Laminierung besonders witterungsbeständig und werden aus diesem Grund von uns bevorzugt bei schlechtem Wetter oder anderen unvorteilhaften Witterungsbedingungen eingesetzt.